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Donnerstag, den 01. September 2011 um 09:47 Uhr
Liquiditätshilfedarlehen für Ferkelerzeuger
Landwirtschaftliche Rentenbank reagiert auf Marktlage

Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main teilt mit, dass für Ferkelerzeuger ab sofort neue Liquiditätshilfedarlehen angeboten würden. Diesen stehen Betrieben zur Verfügung, die aufgrund der außergewöhnlich hohen Futtermittelkosten bei zugleich niedrigen Ferkelpreisen unter deutlichen Ergebniseinbußen leiden, so die Bank.

Die Förderdarlehen würden zu besonders günstigen Konditionen mit einer Laufzeit von vier oder sechs Jahren sowie zehn Jahren mit fünfjähriger Zinsbindung angeboten. Sie seien mit einem Tilgungsfreijahr ausgestattet. Die betroffenen Betriebe könnten zwischen Krediten mit und ohne vorzeitigem Kündigungsrecht wählen. Je nach Laufzeit und Kredittyp liege der effektive Zinssatz in der günstigsten Preisklasse (A) zurzeit zwischen 2,16 Prozent und 2,8 Prozent.

Die Programmkredite der Förderbank für die Agrarwirtschaft könnten zusätzlich mit anderen öffentlichen Mitteln kombiniert werden, soweit die von der EU vorgegebenen Beihilfeobergrenzen eingehalten würden. Wie bei allen Förderdarlehen der Rentenbank sind die Kreditanträge an die Hausbank zu richten. In Abhängigkeit von der Bonität und der Werthaltigkeit der gestellten Sicherheiten nehmen die Hausbanken auch die Einstufung in die jeweilige Preisklasse vor.

Quelle: DBV-Pressestelle vom 29.08.2011