13.09.2017
Landesregierung muss endlich handeln!

Pressemitteilung des KLV Vechta

Zum jüngsten Wolfsriss in Telbrake sagte der stellvertretende Vorsitzende des Kreislandvolkverbands Vechta Joseph kleine Holthaus:

„Der jüngste Riss in Telbrake hat viele Weidetierhalter, ebenso wie mich, bis ins Mark getroffen. Das Gelände ist mit einem 2,2 m hohen Zaun sowie einem durchgängigen Untergrabschutz gesichert und liegt somit weit über den Anforderungen an den wolfsabweisenden Schutz. Wenn nicht mal über zwei Meter helfen, weil das hiesige Rudel mittlerweile diese Höhe, die eine durchschnittliche Haustür überragt, überwinden, kann, dann weiß ich nicht, wie wir Weidetiere noch wirksam schützen können. Besonders erschreckend finde ich, dass das Gehege sich direkt am Wohnhaus befindet. So wie jetzt kann es nicht weitergehen, der zuständige Minister Stefan Wenzel muss reagieren und endlich wirksame Maßnahmen ergreifen, damit Wölfe nicht mehr in Siedlungen jagen.

Auf dem Land wächst mehr und mehr die Wut gegen eine Landesregierung, die sich mit Problemwölfen scheinbar nicht beschäftigen will und angekündigte Maßnahmen, wie das Besendern der Goldenstedter Wölfin nach ein paar Wochen später wieder zurücknimmt. Die Wählerbasis der derzeitigen Landesregierung, liebt den Wolf, mit den Problemen und Gefahren lässt man die Landbevölkerung aber alleine.

Ich fordere die Landesregierung auf, endlich zu Handeln und uns vor diesem Rudel wirksam zu schützen. Keiner will den Wolf erneut ausrotten, aber die Wolfsfreunde stehen in der Verantwortung zu zeigen, wie denn ein Zusammenleben mit dem Wolf und beispielsweise die Weidetierhaltung miteinander in Einklang gebracht werden können.“