Kreislandvolk Vechta wünscht allen Landwirten und Verkehrsteilnehmern eine sichere Erntezeit

Mit der Wintergerste beginnt in diesen Tagen auch im Landkreis Vechta die Getreideernte. Die ersten Mähdrescher sind bereits auf den Feldern unterwegs und läuten damit die arbeitsreichste Zeit des Jahres für viele landwirtschaftliche Betriebe ein.

Monatelang haben die Kulturen auf den Feldern von der Aussaat bis zur Reife viel Aufmerksamkeit verlangt. Jetzt entscheidet sich, ob sich der Aufwand ausgezahlt hat. Dabei kommt es in den nächsten Tagen vor allem auf trockenes und beständiges Wetter an. Nur unter guten Erntebedingungen können Ertrag und Qualität optimal gesichert werden.

„Die Bestände haben sich bislang überwiegend gut entwickelt. Nach den derzeitigen Eindrücken erwarten wir eine durchschnittliche bis gute Wintergerstenernte. Eine belastbare Bilanz können wir allerdings erst ziehen, wenn die ersten Flächen vollständig gedroschen sind“, sagt der Vorsitzende des Kreislandvolkverbandes Vechta, Dr. Johannes Wilking.

Mit der Gerstenernte beginnt traditionell die Saison auf den Feldern. In den kommenden Wochen folgen voraussichtlich Raps, Triticale, Roggen und schließlich Weizen. Für viele Familienbetriebe bedeutet diese Zeit lange Arbeitstage, denn günstige Wetterfenster müssen konsequent genutzt werden. Oft wird bis in die Abend- und Nachtstunden gearbeitet, um die Ernte trocken und in bestmöglicher Qualität einzubringen.

Der Kreislandvolkverband Vechta bittet deshalb auch alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Während der Erntezeit sind vermehrt Mähdrescher, Traktoren und Transportfahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Die großen Maschinen lassen sich nicht immer ausweichen oder überholen. Mit etwas Geduld und gegenseitiger Rücksichtnahme tragen alle dazu bei, dass die Ernte sicher und ohne Unfälle abgeschlossen werden kann.