Ernte im Landkreis Vechta beginnt – erste Mähdrescher rollen

Kreislandvolk Vechta wünscht allen Landwirten und Verkehrsteilnehmern eine sichere Erntezeit

Mit der Wintergerste beginnt in diesen Tagen auch im Landkreis Vechta die Getreideernte. Die ersten Mähdrescher sind bereits auf den Feldern unterwegs und läuten damit die arbeitsreichste Zeit des Jahres für viele landwirtschaftliche Betriebe ein.

Monatelang haben die Kulturen auf den Feldern von der Aussaat bis zur Reife viel Aufmerksamkeit verlangt. Jetzt entscheidet sich, ob sich der Aufwand ausgezahlt hat. Dabei kommt es in den nächsten Tagen vor allem auf trockenes und beständiges Wetter an. Nur unter guten Erntebedingungen können Ertrag und Qualität optimal gesichert werden.

„Die Bestände haben sich bislang überwiegend gut entwickelt. Nach den derzeitigen Eindrücken erwarten wir eine durchschnittliche bis gute Wintergerstenernte. Eine belastbare Bilanz können wir allerdings erst ziehen, wenn die ersten Flächen vollständig gedroschen sind“, sagt der Vorsitzende des Kreislandvolkverbandes Vechta, Dr. Johannes Wilking.

Mit der Gerstenernte beginnt traditionell die Saison auf den Feldern. In den kommenden Wochen folgen voraussichtlich Raps, Triticale, Roggen und schließlich Weizen. Für viele Familienbetriebe bedeutet diese Zeit lange Arbeitstage, denn günstige Wetterfenster müssen konsequent genutzt werden. Oft wird bis in die Abend- und Nachtstunden gearbeitet, um die Ernte trocken und in bestmöglicher Qualität einzubringen.

Der Kreislandvolkverband Vechta bittet deshalb auch alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Während der Erntezeit sind vermehrt Mähdrescher, Traktoren und Transportfahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Die großen Maschinen lassen sich nicht immer ausweichen oder überholen. Mit etwas Geduld und gegenseitiger Rücksichtnahme tragen alle dazu bei, dass die Ernte sicher und ohne Unfälle abgeschlossen werden kann.

Sei dabei: Gemeinsam mit dem Kreislandvolkverband Vechta zum Stoppelmarktumzug 2026!

 

Der Stoppelmarkt gehört für viele einfach zum Sommer dazu – und natürlich ist auch der Kreislandvolkverband Vechta e.V. 2026 wieder mit einem eigenen Wagen beim traditionellen Stoppelmarktumzug vertreten.

Und das Beste: Du kannst mitfahren!

Freu dich auf einen geselligen Tag mit vielen netten Leuten, guter Stimmung und jeder Menge Stoppelmarkt-Feeling. Damit du bestens ausgestattet bist, bekommst du von uns ein T-Shirt und einen passenden Hut. Für kühle Getränke während des Umzugs ist ebenfalls gesorgt. Nach dem Umzug lassen wir den Tag ganz entspannt gemeinsam auf der Westerheide ausklingen.

Für all das fällt lediglich ein Eigenanteil von 20 Euro an.

Da die Plätze auf unserem Wagen begrenzt sind, lohnt sich eine schnelle Anmeldung. Melde dich einfach per E-Mail an anmeldung@klv-vechta.de an und sichere dir deinen Platz.

Wir freuen uns darauf, mit euch einen tollen Stoppelmarktumzug 2026 zu erleben – steigt ein und feiert mit uns!

 

Landwirtschaft mit dem Fahrrad erleben

KLV Vechta lädt zum Tag des offenen Hofes zur Radtour durch den Landkreis ein

Zum landesweit stattfindenden Tag des offenen Hofes bietet der Kreislandvolkverband Vechta in diesem Jahr ein besonderes Veranstaltungsformat an: eine geführte Fahrradtour durch die Landwirtschaft im Landkreis Vechta.

Am 07.06.2026 sind interessierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Landwirtschaft direkt vor Ort zu erleben und mit Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch zu kommen. Die Tour startet um 09:30 Uhr am Bahnhof Mühlen und führt über mehrere Stationen im Raum Mühlen und Vechta bis nach Lutten.

Unterwegs erhalten die Teilnehmenden spannende Einblicke in unterschiedliche Bereiche der heimischen Landwirtschaft. Auf dem Betrieb Herzog in Mühlen stehen insbesondere der Kartoffelanbau und moderner Pflanzenbau im Mittelpunkt.

Den Abschluss bildet der Hof Kock in Lutten am Kapellenweg 2. Dort erwartet die Teilnehmenden ein geselliger Ausklang mit Gelegenheit zum Austausch. Gleichzeitig erhalten Besucher Einblicke in den Erdbeeranbau sowie die Direktvermarktung regionaler Produkte.

Die rund 25 Kilometer lange Strecke verbindet Bewegung, Information und persönliche Begegnungen mit der Landwirtschaft im Oldenburger Münsterland. Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen ohne direkten Bezug zur Landwirtschaft einen authentischen Einblick in die Arbeit und Vielfalt der regionalen Betriebe zu ermöglichen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher wird um vorherige Anmeldung gebeten.

📧 Anmeldung unter: anmeldung@klv-vechta.de
📅 Anmeldeschluss: 02.06.2026

Jürgen Göttke Krogmann mit silberner Ehrennadel des Landvolk Niedersachsen geehrt

Es sind Menschen wie Jürgen Göttke Krogmann, die Landwirtschaft nicht nur betreiben, sondern leben und für andere erlebbar machen. Für dieses außergewöhnliche Lebenswerk ist der Landwirt aus Kroge jetzt mit der Silbernen Ehrennadel des Landvolks Niedersachsen ausgezeichnet worden.

Die Ehrung war ursprünglich im Rahmen der Mitgliederversammlung vorgesehen, musste jedoch verschoben werden. Nun wurde sie in einem persönlichen Rahmen nachgeholt und entwickelte sich zu einem besonderen Moment der Anerkennung.

Überreicht wurde die Ehrennadel durch den Kreisgeschäftsführer des Kreislandvolkverbandes Vechta, Dr. Friedrich Wilms, gemeinsam mit dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Nordhus sowie dem Lohner Ortsvorsitzenden Heinz Göttke.

„Wir ehren heute einen Menschen, der Landwirtschaft erklärt, lebt und mit großer Überzeugung in die Gesellschaft trägt“, sagte Dr. Friedrich Wilms. Göttke Krogmann habe über Jahrzehnte hinweg gezeigt, wie Landwirtschaft, Natur und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören.

Besonders hervorgehoben wurde sein Einsatz für die Kulturlandschaft in Südoldenburg. Wie kaum ein anderer habe er das Wissen über die Eschböden und die historische Plaggenwirtschaft vermittelt und damit Verständnis für eine über Jahrhunderte gewachsene Form der Landnutzung geschaffen. Sein Engagement für den Erhalt dieser Kulturlandschaft sei beispielhaft.

Auch beruflich und fachlich hat Göttke Krogmann Maßstäbe gesetzt. Seine Tätigkeit als Landschaftsplaner in der Dümmerregion, sein Engagement in der Forstwirtschaft sowie sein umfassendes Wissen über Böden und deren Entwicklung machten ihn zu einem gefragten Ansprechpartner weit über die Region hinaus.

Gleichzeitig blieb sein Blick immer auf die Praxis gerichtet. Auf seinem Hof verbindet er Landwirtschaft mit Naturschutz und Bildungsarbeit. Mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche haben hier bereits erlebt, wie moderne Landwirtschaft funktioniert. Wer ihm zuhört, merkt schnell, dass es ihm um echtes Verständnis geht.

Ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens ist die Weidetierhaltung. Als engagiertes Mitglied im Galloway Züchterverband hat er sich über viele Jahre für diese Form der Tierhaltung eingesetzt und ihre Bedeutung für Landschaftspflege und Artenvielfalt deutlich gemacht. Auch in der gesellschaftlichen Debatte um den Wolf hat er sich für praktikable Lösungen im Sinne der Tierhalter stark gemacht.

Thomas Nordhus würdigte dieses Engagement. „Jürgen Göttke Krogmann steht für eine Landwirtschaft mit Haltung und Verantwortung gegenüber Natur, Tier und Gesellschaft.“

Neben all dem öffnet er seinen Hof auch für Menschen auf einem ganz anderen Weg. Unweit des Jakobsweges betreibt er eine Pilgerherberge und bietet Gästen einen Ort der Ruhe und Begegnung.

Ortsvorsitzender Heinz Göttke betonte die große Bedeutung seines Wirkens vor Ort und die Vorbildfunktion für viele Betriebe in der Region.

Am Ende stand vor allem Dankbarkeit für ein Leben im Dienst der Landwirtschaft, für den Einsatz für die Kulturlandschaft und für die Fähigkeit, Brücken zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu bauen.

Die Silberne Ehrennadel des Landvolks Niedersachsen ist Ausdruck dieser Anerkennung und würdigt ein außergewöhnliches Engagement für den ländlichen Raum

Zwei Höfe, zwei Erfolgsgeschichten: besondere Auszeichnungen für Milchviehbetriebe aus dem Landkreis Vecht

Große Freude in Lüsche und Langförden. Mit der Otte Mennenga GbR und der Familie Brackland Bert gehören gleich zwei Betriebe aus dem Landkreis Vechta zu den besten elf Milcherzeugern Niedersachsens. Die jetzt überreichten Hofschilder machen diesen Erfolg sichtbar und stehen für Engagement, Qualität und Leidenschaft in der heimischen Landwirtschaft.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der Landkreis Vechta traditionell keine klassische Milchviehregion ist. Umso höher ist diese doppelte Auszeichnung einzuordnen. Dass gleich zwei Betriebe aus einer vergleichsweise milchviehschwachen Region zu den Top 11 in Niedersachsen gehören, unterstreicht die außergewöhnliche Leistung der Familien.

Auf dem Betrieb der Otte-Mennenga GbR würdigte Kreisgeschäftsführer Dr. Friedrich Wilms die Leistung der Familie und fand persönliche Worte. „Das sind echte Aushängeschilder unserer Landwirtschaft.“ Gleichzeitig betonte er, wie wichtig solche Erfolge für die gesamte Branche seien, gerade in herausfordernden Zeiten. Es sei immer wieder besonders, bei solchen Terminen in zufriedene und stolze Gesichter zu blicken.

Auch Bakums Bürgermeister Tobias Averbek gratulierte persönlich und hob hervor, wie stolz die Gemeinde auf diesen Betrieb und seine Entwicklung sei.

Nicht weniger beeindruckend ist die Entwicklung der Familie Brackland Bert. Ein Hof mit Wurzeln bis ins Jahr 1567, auf dem bereits zuvor Milchkühe gehalten wurden und der seit 2013 als reiner Milchviehbetrieb geführt wird und nun zu den besten in Niedersachsen zählt.

Georg Reinke, Ortsvorsitzender in Langförden, brachte es auf den Punkt. „Unter die Top 11 zu kommen, ist eine außergewöhnliche Leistung. Darauf sind wir als Verband sehr stolz.“

Auch Kristian Kater, Bürgermeister der Stadt Vechta, überbrachte die Glückwünsche der Stadt und machte deutlich, wie sehr solche Erfolge die gesamte Region stärken.

Der Milchlandpreis zeigt jedes Jahr, was moderne Landwirtschaft leisten kann, von Tierwohl über Nachhaltigkeit bis hin zur wirtschaftlichen Stärke.„Hinter diesen Auszeichnungen stehen Familien, die mit Herzblut arbeiten, Verantwortung übernehmen und bereit sind, ihren Betrieb für die Öffentlichkeit zu öffnen. Genau das schafft Vertrauen und macht unsere Landwirtschaft im Landkreis Vechta so besonders“, betont Kreisgeschäftsführer Dr. Friedrich Wilms.

Übergabe des Hofschildes an Familie Otte-Mennenga

Übergabe des Hofschildes an Familie Brackland-Bert

 

 

 

Perspektiven nach dem EEG: Informationsveranstaltung für landwirtschaftliche Betriebe

 

Viele Photovoltaik- und Biogasanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben erreichen in den kommenden Jahren das Ende ihrer EEG-Förderung. Damit stehen zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer vor grundlegenden wirtschaftlichen Entscheidungen: Weiterbetrieb, Repowering, Neuinvestition oder alternative Nutzungskonzepte – welche Option ist unter den jeweiligen betrieblichen Voraussetzungen sinnvoll?

Der Kreislandvolkverband Vechta e.V. lädt gemeinsam mit dem Verein Landwirtschaftlicher Fachbildung im Kreise Vechta und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu einer Vortragsveranstaltung ein, die genau diese Fragestellungen praxisnah beleuchtet.

Termin: Dienstag, 24. Februar 2026, 10:00 Uhr
Ort: Gasthaus Sextro, Oythe 21, 49377 Vechta

Helmut Wahl von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gibt einen fundierten Überblick zur Photovoltaik in der Landwirtschaft. Im Fokus stehen ausgeförderte PV-Anlagen, Möglichkeiten des Repowerings, Neuinvestitionen sowie der Einsatz von Speicherlösungen. Anhand konkreter Wirtschaftlichkeitsberechnungen werden die jeweiligen Optionen vergleichbar dargestellt.

Ergänzend referiert Gerold Tammen über Perspektiven der Wärmenutzung nach dem EEG. Thematisiert werden Weiterentwicklungskonzepte, aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen sowie wirtschaftliche Chancen für landwirtschaftliche Betriebe.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Betriebe mit PV- und Biogasanlagen sowie an Interessierte, die sich frühzeitig strategisch auf die Zeit nach der EEG-Förderung vorbereiten möchten. Ziel ist es, fundierte Entscheidungsgrundlagen für die zukünftige betriebliche Ausrichtung zu schaffen.

Lichter, die verbinden – vierte Lichterfahrt im Landkreis Vechta

Wenn sich kurz vor Weihnachten wieder hunderte Lichter durch unseren Landkreis bewegen, dann ist klar: Es ist Zeit für die Lichterfahrt des Kreislandvolkverbandes Vechta.

Am Sonntag, 21. Dezember 2025, machen sich ab 16 Uhr erneut zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte mit festlich geschmückten Traktoren auf den Weg – bereits zum vierten Mal.

Was vor einigen Jahren als besondere Idee begann, ist inzwischen zu einem vorweihnachtlichen Brauchtum geworden. Einer Aktion, auf die sich viele Menschen entlang der Strecke jedes Jahr aufs Neue freuen. Mit der Lichterfahrt geht es neben der Aufmerksamkeit, die auf die Landwirtschaft gerichtet werden soll, auch darum eine vorweihnachtliche Freude zu verbreiten.

Gemeinsam mit dem Lohnunternehmen Frilling organisiert der Kreislandvolkverband Vechta auch in diesem Jahr die Fahrt unter dem Motto „Ein Licht der Hoffnung für die Landwirtschaft“. Erwartet werden wieder über 100 Traktoren, die mit Lichtern, Symbolen und Botschaften durch unsere Orte ziehen und dabei nicht laut protestieren, sondern gute Laune und Lichterglanz verbreiten.

Startpunkt ist Norddöllen 9 in Visbek. Von dort führt die Route durch mehrere Gemeinden des Landkreises bis zum Stoppelmarktgelände in Vechta, wo die Lichterfahrt ihren Abschluss findet.

„Wir freuen uns über alle, die diese besondere Stimmung am Straßenrand begleiten. Gleichzeitig bitten wir um Vorsicht und Rücksicht, damit die Fahrt für alle Beteiligten sicher bleibt.“ So der Vorsitzende des Kreislandvolkverbandes Vechta Dr. Johannes Wilking.

„Die Lichterfahrt ist kein Protestzug im klassischen Sinne. Sie ist eine Einladung, hinzuschauen, ins Gespräch zu kommen – und sich gerade in der Weihnachtszeit daran zu erinnern, wie wichtig gegenseitiges Verständnis und Zusammenhalt im ländlichen Raum sind.“ erklärte Wilking abschließend.

 

Und hier für alle, die mehr wissen wollen, die Route:

 



Klimabilanzierung mit TEKLa – jetzt beim Landvolk Vechta möglich

Ab sofort können Betriebe im Kreis Vechta ihre betriebliche Klimabilanz mit dem Programm TEKLa der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erstellen lassen. TEKLa („Treibhausgas-Emissions-Kalkulator Landwirtschaft“) wurde gemeinsam mit neun wissenschaftlichen Einrichtungen entwickelt und basiert auf dem einheitlichen Berechnungsstandard für Klimabilanzen in der Landwirtschaft (BEK).

Der große Vorteil: Für TEKLa werden ausschließlich Daten genutzt, die im Betrieb ohnehin vorliegen – etwa aus der Düngedokumentation, Tierhaltung oder Flächenbewirtschaftung. Das Programm zeigt auf, wo Treibhausgase entstehen und an welchen Stellen Einsparpotenziale bestehen.

Eine betriebliche Klimabilanz kann sich auch finanziell lohnen: Die Landwirtschaftliche Rentenbank gewährt bspw. über den Zinsbonus „Klimabilanz“ günstigere Konditionen bei Investitionsdarlehen, wenn eine betriebliche Klimabilanz vorliegt. Zudem kann die Erstellung künftig für Handel und Verarbeiter wichtig werden, die im Rahmen der EU-weiten Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet sind, Emissionen in ihren Lieferketten darzustellen.

Terminvereinbarungen zur Klimabilanzierung sind ab sofort möglich unter 04441 9237 0

Ansprechpartner: Friedrich Willms, Aloys Hinners und Tim Dödtmann.

Mitgliederversammlung des Kreislandvolkverbandes Vechta

Am Donnerstag, 20. November 2025, findet um 18:00 Uhr die Mitgliederversammlung des Kreislandvolkverbandes Vechta im Gasthaus Jansen, Auf dem Hagen 37 in Vechta, statt.

Im Mittelpunkt steht der Vortrag von Silvia Breher, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung. Unter dem Titel „Agrarpolitik für eine starke Landwirtschaft“ wird sie über aktuelle Entwicklungen und die Pläne der Bundesregierung für die kommenden Jahre informieren.

Die Versammlung bietet Raum für Information, Austausch und Diskussion. Neben spannenden Einblicken aus der Berliner Agrarpolitik geht es auch darum, was die Entscheidungen in der Hauptstadt konkret für unsere Region und die Landwirtschaft vor Ort bedeuten.

Der Kreislandvolkverband Vechta lädt alle Mitglieder und Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

 

Aufstallpflicht für Landkreis Vechta

Im Landkreis Vechta ist erneut die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Betroffen ist ein Putenmastbetrieb in Vechta mit rund 24.000 Tieren. Es handelt sich um den zweiten Ausbruch innerhalb weniger Tage. Weitere Verdachtsfälle bestehen derzeit nicht.

Rund um den betroffenen Betrieb richtet der Landkreis eine Schutzzone (3 km) sowie eine Überwachungszone (10 km) ein. Die entsprechenden Regelungen treten am Mittwoch, 29. Oktober 2025, 0:00 Uhr, in Kraft und sind auf der Internetseite des Landkreises abrufbar.

Zudem gilt ab Dienstag, 28. Oktober 2025, 0:00 Uhr, eine allgemeine Aufstallpflicht für sämtliches Geflügel im Kreisgebiet. Für Betriebe, die mehr als 50 Stück Geflügel halten, bedeutet dies, dass sämtliches Geflügel in geschlossenen Ställen unterzubringen ist. Die Tiere können auch in besonders geschützten Vorrichtungen gehalten werden. Diese müssen aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten, dichten Abdeckung bestehen. Zusätzlich muss die Vorrichtung mit einer Seitenbegrenzung versehen werden, damit keine Wildvögel eindringen können. Unter die Kategorie Geflügel fallen Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse.

Landrat Tobias Gerdesmeyer appelliert an alle Geflügelhalter, die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten und Verdachtsfälle umgehend zu melden. Die Bevölkerung wird gebeten, sich von Wildvögeln fernzuhalten und Funde toter Tiere ausschließlich per E-Mail an tierseuche@landkreis-vechta.de.

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