Jürgen Göttke Krogmann mit silberner Ehrennadel des Landvolk Niedersachsen geehrt

Es sind Menschen wie Jürgen Göttke Krogmann, die Landwirtschaft nicht nur betreiben, sondern leben und für andere erlebbar machen. Für dieses außergewöhnliche Lebenswerk ist der Landwirt aus Kroge jetzt mit der Silbernen Ehrennadel des Landvolks Niedersachsen ausgezeichnet worden.

Die Ehrung war ursprünglich im Rahmen der Mitgliederversammlung vorgesehen, musste jedoch verschoben werden. Nun wurde sie in einem persönlichen Rahmen nachgeholt und entwickelte sich zu einem besonderen Moment der Anerkennung.

Überreicht wurde die Ehrennadel durch den Kreisgeschäftsführer des Kreislandvolkverbandes Vechta, Dr. Friedrich Wilms, gemeinsam mit dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Nordhus sowie dem Lohner Ortsvorsitzenden Heinz Göttke.

„Wir ehren heute einen Menschen, der Landwirtschaft erklärt, lebt und mit großer Überzeugung in die Gesellschaft trägt“, sagte Dr. Friedrich Wilms. Göttke Krogmann habe über Jahrzehnte hinweg gezeigt, wie Landwirtschaft, Natur und gesellschaftliche Verantwortung zusammengehören.

Besonders hervorgehoben wurde sein Einsatz für die Kulturlandschaft in Südoldenburg. Wie kaum ein anderer habe er das Wissen über die Eschböden und die historische Plaggenwirtschaft vermittelt und damit Verständnis für eine über Jahrhunderte gewachsene Form der Landnutzung geschaffen. Sein Engagement für den Erhalt dieser Kulturlandschaft sei beispielhaft.

Auch beruflich und fachlich hat Göttke Krogmann Maßstäbe gesetzt. Seine Tätigkeit als Landschaftsplaner in der Dümmerregion, sein Engagement in der Forstwirtschaft sowie sein umfassendes Wissen über Böden und deren Entwicklung machten ihn zu einem gefragten Ansprechpartner weit über die Region hinaus.

Gleichzeitig blieb sein Blick immer auf die Praxis gerichtet. Auf seinem Hof verbindet er Landwirtschaft mit Naturschutz und Bildungsarbeit. Mehr als 1.000 Kinder und Jugendliche haben hier bereits erlebt, wie moderne Landwirtschaft funktioniert. Wer ihm zuhört, merkt schnell, dass es ihm um echtes Verständnis geht.

Ein weiterer Schwerpunkt seines Wirkens ist die Weidetierhaltung. Als engagiertes Mitglied im Galloway Züchterverband hat er sich über viele Jahre für diese Form der Tierhaltung eingesetzt und ihre Bedeutung für Landschaftspflege und Artenvielfalt deutlich gemacht. Auch in der gesellschaftlichen Debatte um den Wolf hat er sich für praktikable Lösungen im Sinne der Tierhalter stark gemacht.

Thomas Nordhus würdigte dieses Engagement. „Jürgen Göttke Krogmann steht für eine Landwirtschaft mit Haltung und Verantwortung gegenüber Natur, Tier und Gesellschaft.“

Neben all dem öffnet er seinen Hof auch für Menschen auf einem ganz anderen Weg. Unweit des Jakobsweges betreibt er eine Pilgerherberge und bietet Gästen einen Ort der Ruhe und Begegnung.

Ortsvorsitzender Heinz Göttke betonte die große Bedeutung seines Wirkens vor Ort und die Vorbildfunktion für viele Betriebe in der Region.

Am Ende stand vor allem Dankbarkeit für ein Leben im Dienst der Landwirtschaft, für den Einsatz für die Kulturlandschaft und für die Fähigkeit, Brücken zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu bauen.

Die Silberne Ehrennadel des Landvolks Niedersachsen ist Ausdruck dieser Anerkennung und würdigt ein außergewöhnliches Engagement für den ländlichen Raum

Zwei Höfe, zwei Erfolgsgeschichten: besondere Auszeichnungen für Milchviehbetriebe aus dem Landkreis Vecht

Große Freude in Lüsche und Langförden. Mit der Otte Mennenga GbR und der Familie Brackland Bert gehören gleich zwei Betriebe aus dem Landkreis Vechta zu den besten elf Milcherzeugern Niedersachsens. Die jetzt überreichten Hofschilder machen diesen Erfolg sichtbar und stehen für Engagement, Qualität und Leidenschaft in der heimischen Landwirtschaft.

Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der Landkreis Vechta traditionell keine klassische Milchviehregion ist. Umso höher ist diese doppelte Auszeichnung einzuordnen. Dass gleich zwei Betriebe aus einer vergleichsweise milchviehschwachen Region zu den Top 11 in Niedersachsen gehören, unterstreicht die außergewöhnliche Leistung der Familien.

Auf dem Betrieb der Otte-Mennenga GbR würdigte Kreisgeschäftsführer Dr. Friedrich Wilms die Leistung der Familie und fand persönliche Worte. „Das sind echte Aushängeschilder unserer Landwirtschaft.“ Gleichzeitig betonte er, wie wichtig solche Erfolge für die gesamte Branche seien, gerade in herausfordernden Zeiten. Es sei immer wieder besonders, bei solchen Terminen in zufriedene und stolze Gesichter zu blicken.

Auch Bakums Bürgermeister Tobias Averbek gratulierte persönlich und hob hervor, wie stolz die Gemeinde auf diesen Betrieb und seine Entwicklung sei.

Nicht weniger beeindruckend ist die Entwicklung der Familie Brackland Bert. Ein Hof mit Wurzeln bis ins Jahr 1567, auf dem bereits zuvor Milchkühe gehalten wurden und der seit 2013 als reiner Milchviehbetrieb geführt wird und nun zu den besten in Niedersachsen zählt.

Georg Reinke, Ortsvorsitzender in Langförden, brachte es auf den Punkt. „Unter die Top 11 zu kommen, ist eine außergewöhnliche Leistung. Darauf sind wir als Verband sehr stolz.“

Auch Kristian Kater, Bürgermeister der Stadt Vechta, überbrachte die Glückwünsche der Stadt und machte deutlich, wie sehr solche Erfolge die gesamte Region stärken.

Der Milchlandpreis zeigt jedes Jahr, was moderne Landwirtschaft leisten kann, von Tierwohl über Nachhaltigkeit bis hin zur wirtschaftlichen Stärke.„Hinter diesen Auszeichnungen stehen Familien, die mit Herzblut arbeiten, Verantwortung übernehmen und bereit sind, ihren Betrieb für die Öffentlichkeit zu öffnen. Genau das schafft Vertrauen und macht unsere Landwirtschaft im Landkreis Vechta so besonders“, betont Kreisgeschäftsführer Dr. Friedrich Wilms.

Übergabe des Hofschildes an Familie Otte-Mennenga

Übergabe des Hofschildes an Familie Brackland-Bert

 

 

 

Perspektiven nach dem EEG: Informationsveranstaltung für landwirtschaftliche Betriebe

 

Viele Photovoltaik- und Biogasanlagen auf landwirtschaftlichen Betrieben erreichen in den kommenden Jahren das Ende ihrer EEG-Förderung. Damit stehen zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer vor grundlegenden wirtschaftlichen Entscheidungen: Weiterbetrieb, Repowering, Neuinvestition oder alternative Nutzungskonzepte – welche Option ist unter den jeweiligen betrieblichen Voraussetzungen sinnvoll?

Der Kreislandvolkverband Vechta e.V. lädt gemeinsam mit dem Verein Landwirtschaftlicher Fachbildung im Kreise Vechta und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu einer Vortragsveranstaltung ein, die genau diese Fragestellungen praxisnah beleuchtet.

Termin: Dienstag, 24. Februar 2026, 10:00 Uhr
Ort: Gasthaus Sextro, Oythe 21, 49377 Vechta

Helmut Wahl von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen gibt einen fundierten Überblick zur Photovoltaik in der Landwirtschaft. Im Fokus stehen ausgeförderte PV-Anlagen, Möglichkeiten des Repowerings, Neuinvestitionen sowie der Einsatz von Speicherlösungen. Anhand konkreter Wirtschaftlichkeitsberechnungen werden die jeweiligen Optionen vergleichbar dargestellt.

Ergänzend referiert Gerold Tammen über Perspektiven der Wärmenutzung nach dem EEG. Thematisiert werden Weiterentwicklungskonzepte, aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen sowie wirtschaftliche Chancen für landwirtschaftliche Betriebe.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Betriebe mit PV- und Biogasanlagen sowie an Interessierte, die sich frühzeitig strategisch auf die Zeit nach der EEG-Förderung vorbereiten möchten. Ziel ist es, fundierte Entscheidungsgrundlagen für die zukünftige betriebliche Ausrichtung zu schaffen.

Lichter, die verbinden – vierte Lichterfahrt im Landkreis Vechta

Wenn sich kurz vor Weihnachten wieder hunderte Lichter durch unseren Landkreis bewegen, dann ist klar: Es ist Zeit für die Lichterfahrt des Kreislandvolkverbandes Vechta.

Am Sonntag, 21. Dezember 2025, machen sich ab 16 Uhr erneut zahlreiche Landwirtinnen und Landwirte mit festlich geschmückten Traktoren auf den Weg – bereits zum vierten Mal.

Was vor einigen Jahren als besondere Idee begann, ist inzwischen zu einem vorweihnachtlichen Brauchtum geworden. Einer Aktion, auf die sich viele Menschen entlang der Strecke jedes Jahr aufs Neue freuen. Mit der Lichterfahrt geht es neben der Aufmerksamkeit, die auf die Landwirtschaft gerichtet werden soll, auch darum eine vorweihnachtliche Freude zu verbreiten.

Gemeinsam mit dem Lohnunternehmen Frilling organisiert der Kreislandvolkverband Vechta auch in diesem Jahr die Fahrt unter dem Motto „Ein Licht der Hoffnung für die Landwirtschaft“. Erwartet werden wieder über 100 Traktoren, die mit Lichtern, Symbolen und Botschaften durch unsere Orte ziehen und dabei nicht laut protestieren, sondern gute Laune und Lichterglanz verbreiten.

Startpunkt ist Norddöllen 9 in Visbek. Von dort führt die Route durch mehrere Gemeinden des Landkreises bis zum Stoppelmarktgelände in Vechta, wo die Lichterfahrt ihren Abschluss findet.

„Wir freuen uns über alle, die diese besondere Stimmung am Straßenrand begleiten. Gleichzeitig bitten wir um Vorsicht und Rücksicht, damit die Fahrt für alle Beteiligten sicher bleibt.“ So der Vorsitzende des Kreislandvolkverbandes Vechta Dr. Johannes Wilking.

„Die Lichterfahrt ist kein Protestzug im klassischen Sinne. Sie ist eine Einladung, hinzuschauen, ins Gespräch zu kommen – und sich gerade in der Weihnachtszeit daran zu erinnern, wie wichtig gegenseitiges Verständnis und Zusammenhalt im ländlichen Raum sind.“ erklärte Wilking abschließend.

 

Und hier für alle, die mehr wissen wollen, die Route:

 



Klimabilanzierung mit TEKLa – jetzt beim Landvolk Vechta möglich

Ab sofort können Betriebe im Kreis Vechta ihre betriebliche Klimabilanz mit dem Programm TEKLa der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erstellen lassen. TEKLa („Treibhausgas-Emissions-Kalkulator Landwirtschaft“) wurde gemeinsam mit neun wissenschaftlichen Einrichtungen entwickelt und basiert auf dem einheitlichen Berechnungsstandard für Klimabilanzen in der Landwirtschaft (BEK).

Der große Vorteil: Für TEKLa werden ausschließlich Daten genutzt, die im Betrieb ohnehin vorliegen – etwa aus der Düngedokumentation, Tierhaltung oder Flächenbewirtschaftung. Das Programm zeigt auf, wo Treibhausgase entstehen und an welchen Stellen Einsparpotenziale bestehen.

Eine betriebliche Klimabilanz kann sich auch finanziell lohnen: Die Landwirtschaftliche Rentenbank gewährt bspw. über den Zinsbonus „Klimabilanz“ günstigere Konditionen bei Investitionsdarlehen, wenn eine betriebliche Klimabilanz vorliegt. Zudem kann die Erstellung künftig für Handel und Verarbeiter wichtig werden, die im Rahmen der EU-weiten Nachhaltigkeitsberichterstattung verpflichtet sind, Emissionen in ihren Lieferketten darzustellen.

Terminvereinbarungen zur Klimabilanzierung sind ab sofort möglich unter 04441 9237 0

Ansprechpartner: Friedrich Willms, Aloys Hinners und Tim Dödtmann.

Mitgliederversammlung des Kreislandvolkverbandes Vechta

Am Donnerstag, 20. November 2025, findet um 18:00 Uhr die Mitgliederversammlung des Kreislandvolkverbandes Vechta im Gasthaus Jansen, Auf dem Hagen 37 in Vechta, statt.

Im Mittelpunkt steht der Vortrag von Silvia Breher, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie Tierschutzbeauftragte der Bundesregierung. Unter dem Titel „Agrarpolitik für eine starke Landwirtschaft“ wird sie über aktuelle Entwicklungen und die Pläne der Bundesregierung für die kommenden Jahre informieren.

Die Versammlung bietet Raum für Information, Austausch und Diskussion. Neben spannenden Einblicken aus der Berliner Agrarpolitik geht es auch darum, was die Entscheidungen in der Hauptstadt konkret für unsere Region und die Landwirtschaft vor Ort bedeuten.

Der Kreislandvolkverband Vechta lädt alle Mitglieder und Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.

 

Aufstallpflicht für Landkreis Vechta

Im Landkreis Vechta ist erneut die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Betroffen ist ein Putenmastbetrieb in Vechta mit rund 24.000 Tieren. Es handelt sich um den zweiten Ausbruch innerhalb weniger Tage. Weitere Verdachtsfälle bestehen derzeit nicht.

Rund um den betroffenen Betrieb richtet der Landkreis eine Schutzzone (3 km) sowie eine Überwachungszone (10 km) ein. Die entsprechenden Regelungen treten am Mittwoch, 29. Oktober 2025, 0:00 Uhr, in Kraft und sind auf der Internetseite des Landkreises abrufbar.

Zudem gilt ab Dienstag, 28. Oktober 2025, 0:00 Uhr, eine allgemeine Aufstallpflicht für sämtliches Geflügel im Kreisgebiet. Für Betriebe, die mehr als 50 Stück Geflügel halten, bedeutet dies, dass sämtliches Geflügel in geschlossenen Ställen unterzubringen ist. Die Tiere können auch in besonders geschützten Vorrichtungen gehalten werden. Diese müssen aus einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten, dichten Abdeckung bestehen. Zusätzlich muss die Vorrichtung mit einer Seitenbegrenzung versehen werden, damit keine Wildvögel eindringen können. Unter die Kategorie Geflügel fallen Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse.

Landrat Tobias Gerdesmeyer appelliert an alle Geflügelhalter, die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten und Verdachtsfälle umgehend zu melden. Die Bevölkerung wird gebeten, sich von Wildvögeln fernzuhalten und Funde toter Tiere ausschließlich per E-Mail an tierseuche@landkreis-vechta.de.

Landvolk mahnt: Abstand halten – Geflügelpest nicht weitertragen

Viele infizierte Kraniche in der Region – Kreislandvolkverband bittet Bevölkerung um Vorsicht und Rücksichtnahme

In der Kranichpopulation ist das Geflügelpestvirus derzeit stark verbreitet. Nachdem das Virus inzwischen auch Nutzgeflügel im Landkreis Vechta erreicht hat, appelliert der Kreislandvolkverband Vechta eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, bei Spaziergängen in der freien Landschaft besonders vorsichtig zu sein.

„Wir bekommen zunehmend Rückmeldungen, dass Menschen tote Kraniche auf Feldern fotografieren, anfassen oder sogar bewegen. Damit steigt jedoch das Risiko, das Virus unbemerkt weiterzutragen“, so der Kreislandvolkverband. „Wir bitten daher dringend, die Felder derzeit nicht zu betreten, Hunde anzuleinen und tote Wildvögel auf keinen Fall zu berühren.“

Das Virus kann über Schuhe, Kleidung oder Tierpfoten leicht verschleppt werden und so in Geflügelhaltungen gelangen. Schon kleine Unachtsamkeiten können große Folgen haben. Besonders betroffen ist derzeit auch Freilandgeflügel, das naturgemäß enger mit der Umgebung in Kontakt steht. Gerade deshalb ist es so wichtig, die Vorsichtsmaßnahmen konsequent einzuhalten: keine toten Vögel anfassen, Hunde anleinen und die Felder meiden.

Dr. Johannes Wilking, Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Vechta, betont: „Niemand handelt absichtlich falsch – aber viele wissen gar nicht, wie schnell dieses Virus weitergetragen werden kann. Jeder, der draußen unterwegs ist, kann helfen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern: Abstand halten, Hunde anleinen und keine toten Tiere anfassen – das ist jetzt das Wichtigste.

Zugleich rufen wir auch die Tierhalterinnen und Tierhalter dazu auf, die Biosicherheitsmaßnahmen in ihren Betrieben noch einmal zu überprüfen und konsequent einzuhalten. Wir wissen, dass unsere Landwirtinnen und Landwirte sehr verantwortungsvoll handeln – aber jetzt ist der Moment, in dem jede zusätzliche Vorsicht zählt.“

Ziel ist es, weitere Fälle in landwirtschaftlichen Betrieben zu vermeiden, die Situation in der Region unter Kontrolle zu halten und damit zu verhindern, dass noch mehr Geflügeltiere erkranken oder getötet werden müssen.

Fahrt zur „Grünen Woche“ nach Berlin

Grüne Woche 2026 in Berlin

Für die hundertste Ausgabe Grüne Woche im Januar 2026 bietet der Kreislandvolkverband Vechta e.V. seinen Mitgliedern eine Fahrt an. Gemeinsam mit Schomaker Reisen geht es vom 21. bis 23. Januar nach Berlin.

Programm

  • Besuch der Internationalen Grünen Woche
  • Besuch des Bundeslandwirtschaftsministeriums (angefragt)
  • Vorschläge für ein individuelles Abendprogramm

Kosten

280,- € pro Person im Doppelzimmer (inkl. Frühstück, Busfahrt, Eintritt für die Grüne Woche und Mittagsimbiss am Bus bei Hin- und Rückfahrt sowie Kaffee im Bus)

  • Einzelzimmerzuschlag 98,- €
  • Teilnahme am Niedersachsenabend am 21.01. Die Tickets sind nicht frei verfügbar, eine Teilnahme kann nicht garantiert werden. Ggf. kämen hier entsprechende Kosten hinzu (ca. 75,- €)
  • 13,- € pro Person bei Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung

Unterbringung

2 Übernachtungen im 4 * Best Western Plus Plaza Hotel Berlin Kurfürstendamm mit reichhaltigem Frühstücksbuffet. Das Hotel befindet sich im Stadtteil Charlottenburg.

Alle Zimmer sind mit Dusche/WC, Telefon, TV ausgestattet.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann melden Sie sich an!

Anmeldeschluss:

  1. November 2025.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Ansprechpartner: Christoph Friederich Tel: 04441 9237 116

E-Mail: christoph.friederich@klv-vechta.de

Stromsteuer-Rückerstattung für landwirtschaftliche Betriebe – Antrag lohnt sich ab 2024 deutlich öfter

Ab dem Kalenderjahr 2024 ist die Rückerstattung der Stromsteuer für viele land- und forstwirtschaftliche Betriebe sowie gewerbliche Tierhaltungen deutlich attraktiver geworden. Grund ist eine gesetzliche Änderung im Stromsteuergesetz (§ 9b StromStG), die den Erstattungsbetrag von bisher 5,13 €/MWh auf 20,00 €/MWh erhöht hat.

Was bedeutet das für Ihren Betrieb?

Die Stromsteuer wird auf jede Kilowattstunde Strom erhoben. Sie beträgt derzeit 2,05 Cent/kWh (20,50 €/MWh). Die Rückerstattung von 20 €/MWh entspricht also fast der vollen Steuerhöhe – ein erheblicher finanzieller Vorteil, der sich gerade für stromintensive Betriebe deutlich auswirken kann.

Allerdings gilt wie bisher ein Selbstbehalt von 250 Euro pro Jahr. Das bedeutet:
Erst wenn die zu erstattende Summe über diesem Betrag liegt, wird sie auch ausgezahlt.

Das ist ab einem betrieblichen Stromverbrauch von etwa 12.500 kWh jährlich der Fall.
Unter Berücksichtigung des Arbeits- und Verwaltungsaufwands lohnt sich die Antragstellung erfahrungsgemäß ab etwa 17.500 kWh Stromverbrauch pro Jahr.

Tipp: Prüfen Sie den Stromverbrauch Ihres Betriebes – die Angabe finden Sie auf Ihrer Jahresabrechnung des Energieversorgers.

Wer ist antragsberechtigt?

  • Land- und forstwirtschaftliche Betriebe
  • Gewerbliche Tierhaltungen
  • Juristische Personen und Einzelunternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind

Wichtig: Der Strom muss nachweislich betrieblich verwendet worden sein (z. B. für Stalllüftung, Melktechnik, Kühlung, Fütterungstechnik etc.).

Wie und bis wann kann der Antrag gestellt werden?

Der Antrag für das Verbrauchsjahr 2024 kann ausschließlich online über das Zoll-Portal gestellt werden.
Dafür benötigen Sie ein gültiges ELSTER-Zertifikat (elektronisches Zertifikat zur Authentifizierung).
Die Antragsfrist endet am 31.12.2025.

Wir unterstützen Sie bei der Antragstellung

Der Kreislandvolkverband Vechta bietet seinen Mitgliedern Hilfestellung bei der Antragstellung an. Sprechen Sie einfach Ihren Agrarberater an, damit wir dann die weiteren Schritte übernehmen können. Zusätzlich benötigen wir :

  1. Eine unterschriebene Vollmacht
  2. Einen vollständig ausgefüllten Erfassungsbogen mit allen nötigen Daten (z. B. Stromverbrauch, Zählernummer, ELSTER-Zugang)

Beide Dokumente finden Sie hier zum Download:
🔹Vertretungs- und Empfangsvollmacht
🔹 Datenerfassung Stromsteuer

 

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